Presseschau: Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH) … die neue Zahnkatastrophe bei Kindern

Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (auch unter dem Namen Kreidezähne bekannt, ist eine inzwischen weitverbreitete Entwicklungsstörung der Zähne bei Kindern. Mittlerweile sind ca. 30 % aller Zwölfjährigen in Deutschland betroffen.

Das Krankheitsbild wurde 1987 zum ersten Mal wissenschaftlich beschrieben, die Forschung zu den Ursachen ist noch lange nicht abgeschlossen.

Was wir heute schon über MIH wissen und was noch nicht, lesen Sie bei Spektrum.de.

Da MIH-Zähne eine raue Oberfläche und in der Substanz eine schlechtere Qualität aufweisen, sind sie besonders kariesanfällig. Deshalb muss über das Zähneputzen hinaus eine besonders intensive Prophylaxe betrieben werden, um die Zähne vor Karies zu schützen. Hierfür stehen insbesondere Fluoridierungsmaßnahmen in der häuslichen Umgebung und in unserer Praxis zur Verfügung, die altersbezogen angewandt werden müssen. Regelmäßige Untersuchungen, die Behandlung mit Fluoridlack und der Aufbau der Zähne mit verschiedenen Techniken können dazu beitragen, auch von MIH befallene Zähne bei guter Pflege ein Leben lang zu erhalten.

Bitte sprechen Sie uns frühzeitig an, wenn Sie bei Ihrem Kind Anzeichen für MIH bemerken.

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